Direttissima zur Dissertation #4: Die Disposition

Meiner Empfindung nach ist der leidvollste Teil eines Dissertationsprojekts die Disposition, auch Exposé genannt, mit dem das Konzept der Dissertaton vorgestellt werden soll. Es erfüllt primär zwei Zwecke: Erstens soll die Disposition den Doktorvater/die Doktormutter von der Qualität seines Projekts überzeugen – gegebenenfalls auch die Geldgeber, wenn man sich für Fördergelder oder ein Graduiertenkolleg bewerben will. Zweitens sollte das Exposé für den Dissertanden auch eine Art Karte, die ihm den möglichst direkten Weg zur Dissertation weist. Weiterlesen

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Direttissima zur Dissertation #3: Wie finde ich mein Thema?

Ein fesselndes Dissertationsthema ist das Wichtigste, um bei vorhandener Anfangsmotivation auch den nötigen Durchhaltewillen zu haben. Ideal für die Motivation ist, wenn man den Gegenstand seiner Forschung so sehr liebt, dass man sich mit nichts anderem mehr beschäftigen möchte, sich wie ein Entdecker eines neuen Kontinents fühlt und am Ende das Gefühl hat, einer von ganz wenigen Experten in diesem Gebiet zu sein. Solche Fälle gibt es, doch sind diese Art Themen meist solche, die einem von selbst finden – etwa eine Frage, die sich in der Berufspraxis auftaucht, auf die man keine befriedigende Antwort findet. Weiterlesen

Direttissima zur Dissertation #1: Anfangen. Jetzt.

Wie viele meiner Bekannten hat Philipp, Unternehmensjurist in einem grossen Rohstoffkonzern, vor, eine Diss zu schreiben. «Jetzt werde ich dann wirklich anfangen», verkündete er neulich. Seine Freundin skeptisch: «Hast Du das nicht schon vor sieben Jahren gesagt?» Wie Philipp geht es vielen. Der Entschluss, zu promovieren, ist schnell gefasst. Doch aller Anfang ist schwer, und abertausende von Dissertationsprojekten liegen schon als namenlose Leichen auf dem Friedhof der toten Gedanken. Um seinen Promotionsplänen dieses Schicksal zu ersparen, gibt es nur eins: Anfangen! Weiterlesen

Neue Blogserie: „Direttissima zur Dissertation“

Am 1. November startet der Fajus Verlag eine neue Blogserie mit dem Titel „Direttissima zur Dissertation“. Ziel ist, unseren Autoren, die dereinst in unserer „Goldenen Reihe“ ihre Abschlussarbeit veröffentlichen, Hilfen zu bieten. Die Ausführungen beziehen sich aufgrund unserer Spezialisierung in erster Line auf juristische Dissertationen im deutschsprachigen Raum und mit Bezug auf China und Ostasien. Sie soll aber auch Lesern nützen, die in anderen Fachbereichen promovieren wollen.

Die Autorin, Maja Blumer, hat selber an der Universität Bern zum Thema „Bilanzkosmetik und Schadenersatz“ promoviert und anschliessend zahlreiche Fachbücher und Beiträge in juristischen Zeitschriften und Sammelbänden publiziert. Im Rahmen ihrer akademischen Tätigkeit hat sie zudem zahlreiche Abschlussarbeiten begleitet.